| Der Leitenhof liegt etwa 1,5 Kilometer nordöstlich von Burgmagerbein, er wurde 1706 gegründet.
Nachdem
sie ihr Anwesen in Demmingen verkauft haben, kauften
Josef und Kreszenz Klarmann 1869 den Leitenhof und
zogen dort neben der Landwirtschaft auch eine große
Schäferei auf.
Der Name
Klarmann und der Leitenhof gehören bis heute zusammen.

1 km nordöstlich
von Burgmagerbein liegt gleichfalls auf den Jurahöhen
der Leitenhof. Der Name wird erstmals 1584 als Leitten
genannt, was soviel bedeutet wie (Siedlung an einem)
Berghang. Der Hof war damals schon abgegangen und wurde
erst 1706 wieder aufgebaut. Er gehörte ursprünglich
zum oettingen-oettingischem Oberamt Harburg und kam
1708 durch kauf an das oettingen-wallersteinsche Vogtamt
Unterbissingen. Wie der Reimertshof, so gehörte ebenso
der Leitenhof ursprünglich zur Pfarrei Untermagerbein,
wurde 1557 nach Mönchsdeggingen und schließlich 1855
nach Stillnau umgepfarrt.
Die Hofkapelle,
eine Lourdeskapelle, geht in das Jahr 1900 zurück. Zuletzt
wurde sie 1990 außen und innen restauriert. Seit der
Einweihung im Jahre 1991 veranstaltet die Besitzerfamilie
alljährlich im Mai eine feierliche Maiandacht, der sich
ein gemütliches Beisammensein anschließt, das im Jahre
2003 von rund 600 Personen besucht war.
Quelle:
Der Landkreis Dillingen a.d.Donau
> in Geschichte und Gegenwart <
Herausgegeben vom Landkreis Dillingen a.d.Donau. 3.
Neubearbeitete Auflage
Im Selbstverlag des Landkreises
Dillingen 2005
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